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Männerriegenreise 2018   |   24./25.08.   |   Schaffhausen & Klettgau
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Unterwegs im Kanton Schaffhausen  

Freitagmorgen früh begrüsste Reiseleiter Hansueli Zbinden 23 unternehmungslustige Turner der Männerriege Strengelbach zur zweitägigen Vereinsreise in den Kanton Schaffhausen. Peter Horn chauffierte die Männer an den Rheinfall. Offenbar erwartete die Reiseleitung am Gubrist einen Stau, wurden doch bereits Sandwiches verteilt, vor der Kaffeepause in Kempthal. Am Rheinfall war es nach dem Hitzesommer nicht erstaunlich, dass die sonst mächtigen Wassermassen fast gemächlich die Felsen umspülten. Trotzdem war die kurze Schifffahrt zum Wasserfall eindrücklich. Eher Wasserscheue blieben an Land und schauten lieber in die Jasskarten und hatten nur kurz Zeit, das Naturschauspiel zu bestaunen.  
Nach dem Mittagessen und dem Bezug der Zimmer im Hotel Kronenhof in Schaffhausen erfuhren die Interessierten auf der Stadtführung viele geschichtliche Details über die wunderschöne Stadt und den Munot. Wie heisst es doch so schön am Schwabentor «Lappi tue d’Augen uf».
 
Nach dem Nachtessen in der Pizzeria erkundeten alle das Nachtleben der für viele unbekannten Stadt. Man vernahm zB dass zurzeit im Kreuzgang des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen über 30 Produzenten des Schaffhauser Blauburgunderlandes ihre Produkte präsentierten.

Am folgenden Tag, nach dem ausgiebigen Frühstück führte der Chauffeur die ganze Schar auf die Siblingerhöhe zum Start der angesagten Wanderung. Nach den vorausgegangenen Hitzetagen war das kühle Wetter fast schon ein Schock. Jacken mit langen Ärmeln wurden ausgepackt und angezogen. Der Hausherr vom vorderen Berghof musste die Wanderer um das Bergrennen in Oberhallau herum lotsen. Statt auf guten Wanderwegen mussten Wege über Stock und Stein gesucht werden, damit niemand den Rennfahrern in die Quere kommt. Auf dem vorderen Berghof wartete dann nicht der Kaffee - da der halbe Kanton Schaffhausen für kurze Zeit ohne Strom war - sondern vorerst «nur» Zwetschgendünne und Mineralwasser. Nach der Stärkung und dem Blick hinunter ins Klettgau wanderte ein Teil der Mannen  durch die Rebberge des Klettgau zur bekannten Bergkirche in Oberhallau, wo der Bus wartete. Unentwegtere wagten trotz des nicht gerade einladenden Wetters den Marsch bis nach Trasadingen. Zum Glück blieben fast alle trocken. Im Fasshotel waren alle wieder vereint zum Mittagessen. Auch im Klettgau kennt man Treberwürste und Kartoffelsalat.

Wieder ohne Stau führte Peter die Männerriege auf deutscher Seite entlang dem Rhein nach Zurzach, zurück in die Schweiz. Bereits kurz vor 17 Uhr endete die diesjährige Vereinsreise auf dem Mätteli in Strengelbach. Zum Ausklang fand man sich an den Tischen der Dorfgrillete des Turnvereins wieder und philosophierte über die interessante und gelungene Reise.

Herzlichen Dank an die Reiseleiter und Organisatoren Hansueli Zbinden und Dusan Ristic und an den souveränen Chauffeur Peter Horn.
 
Text: Hanspeter Tüscher. Fotos: Urs Lienhard
 
Der Rheinfall – immer wieder beeindruckend. Auch wenn er (anders als auf diesem Bild!) im trockenen Sommer 2018 nur seeeehr wenig Wasser führte.    
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24.-27.08.2017
 
Turnfahrt mit vielen
Überraschungenund und Höhepunkten in die Ostschweiz

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Zur viertägigen Reise trafen sich 23 Turner der Männerriege Strengelbach am frühen Morgen auf dem Mätteli zu einer Fahrt mit unbekanntem Ziel. Max Bachmann Reiseleiter und Peter Horn, Chauffeur orientierten jeweils maximal einen Tag zum Voraus über die kommenden Ereignisse und Ziel.

Auf der Fahrt über Luzern, Hirzel, entlang dem Zürichsee und dem Walensee, Rheintal nahm die Spannung zu, wo führt die Reise hin? Das Geheimnis ...

(zum Weiterlesen scrollen)
 

... lüftete sich in Altstätten SG. Es konnte nur das Appenzellerland sein. In Wasserauen ging es mit der Luftseilbahn auf die Ebenalp. Da eigentlich keine Bergwanderung angesagt war, war die Überraschung umso grösser, dass alle den Abstieg zum Wildkirchli überwinden mussten. Die herrliche Aussicht und das der Gegend angepasste Mittagessen entschädigten für die Strapazen. Am Nachmittag wählten einige den einfacheren Weg zurück auf die Ebenalp und mit der Luftseilbahn nach Wasserauen. Die Nimmermüden riskierten den steilen Abstieg über den Seealpsee zurück nach Wasserauen.

Auf der Fahrt durch die Kantone Appenzell, St. Gallen und Thurgau wurden die Fragen immer lauter, wo schlafen wir denn eigentlich. In Steckborn am Untersee konnten dann gegen Abend die Zimmer im Hotel Feldbach bezogen werden. Wo sich alle für drei Nächte einrichten durften. Man war sich einig, das ist eine Reise, dem Alter entsprechend, ohne Stress und Hektik, keine Tagwache in aller Frühe, aber mit ausgiebigen Frühstücksbuffets und feinen Nachtessen.

Am Freitag stand der Bus nach dem Frühstück bereit. Erst bei der Abzweigung in Warth konnte das Ziel erraten werden. Auf der Führung durch die Kartause Ittingen kamen einige ins Staunen, wie die Mönche in der damaligen Zeit lebten und wieviele kulturelle Schätze heute noch vorhanden sind. Nach dem kulturellen Teil folgte für die Männerriege die Arbeit. Gemeinsam mit einem Käser wurde am Feuer ein Käse hergestellt. Dieser soll nach dem Reifeprozess in ein paar Monaten in Strengelbach verzehrt werden.

Nach der Rückkehr am Nachmittag blieb in Steckborn genügend Zeit zum Baden im See, Jassen, Beach-Volleyball oder einfach nur zum Nichtstun.

Am Samstag erreichten alle nach einer kurzen Wanderung die Besenbeiz «Jochenthal» etwas oberhalb von Steckborn zu einem einfachen Mittagessen aus der Karte. Wer wollte, konnte ins Hotel zurück spazieren oder durfte sich chauffieren lassen.

Bereits um 16.00 Uhr musste der Bus bestiegen werden – keine kurzen Hosen und keine Badelatschen, war der Wunsch der Reiseleitung. Entlang dem Bodensee über Kreuzlingen, Romanshorn, Arbon führte dieser Ausflug nach Bad Horn zum Apéro, Auf der M.Y. Emily wurde das Diner bei einer Bodenseerundfahrt serviert. Auf dem Oberdeck konnte bei herrlichem Sommerwetter die für uns Mittellandbewohner einmalige Abendstimmungen genossen werden. Das Nachtessen und die Schifffahrt trugen dazu bei, dass auch dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis und zum Höhepunkt dieser Reise wurde.

Am Sonntag war nochmals eine Kurzwanderung nach Mannenbach auf dem Programm. Hier spürt man, dass der Bodensee auch ein Velo-Paradies ist. Es heisst immer wieder Rücksicht nehmen.

Das Napoleon Museum im Schloss Arenenberg liess manchen staunen. Königin Hortense de Beauharnais liess dieses Schloss im Sinne des Empire umbauen. Zeit zum Verweilen und Bestaunen blieb genügend.

Ohne Stau und mit mässigem Verkehr führte Peter die Männerriege nach einer Reise mit Überraschungen, kulturellen und kulinarischen Höhepunkten zum Nachtessen an den Hallwilersee, bevor der Bus zurück aufs Mätteli in Strengelbach fuhr.  |  Text: Tü; Fotos: U.L. 
 
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Das war die Reise 2016:

26./27.08.2016   Vereinsreise
in den Nationalpark ...   |   Reisebericht
27 Strengelbacher Männerturner trafen sich am 26. August früh am Morgen auf dem Mätteli zur Vereinsreise. Mit dem Postauto der Walter Tschannen AG, Zofingen, führte uns Chauffeur Michael über die Autobahn Richtung Walensee ins Heidiland zur ersten Kaffeepause. Hinauf durch das Prättigau auf den neuen Umfahrungsstrassen erreichen wir Davos. Hier beginnt für den Car eine echte Herausforderung über den Flüelapass ins Engadin nach Zernez, dem Hauptort des Nationalparks. Reiseleiter Hans Bütikofer erklärte und erläuterte immer wieder mit fundierten Angaben Landschaften und Spezialitäten, wie z.B., dass das Engadin eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas ist. Im Engadin finden wir 2 Wasserscheiden. Das Wasser war dann auch das Thema am Nachmittag. Nach dem Mittagessen im Restaurant Spöl besuchten wir das Kraftwerk «Ova Spin» in der spektakulären Spölschlucht. Eine Anlage der Engadiner Kraftwerke. Während der Führung durch die imposante Anlage mit Maschinenhaus, Staumauer (73 m Mauerhöhe und 130 m Bogenlänge) durften wir dann doch noch zeigen, dass wir auf einer «Turnerreise» sind. Dank der Revision des Lifts im Maschinenhaus hiess es Treppen rauf und Treppen runter steigen. Eindrücklich wie das Wasser in Leitungen durch Berge hindurch zu Stauseen und Speicherbecken geleitet wird, damit wir dann zu Hause einfach unsere Geräte an die Steckdose anschliessen können. Nach der technischen Expedition konnte im Info-Zentrum des Nationalparks in Zernez  die Geschichte des Nationalparks verfolgt werden. Sonderausstellungen geben immer wieder Einblicke in verschiedene Gebiete aus dem Nationalpark. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall immer. Für einige war es ein erster Kontakt mit dem Schweizerischen Nationalpark der seit 1914 besteht. Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel Bär-Post konnte der Apero draussen vor dem Hotel genossen werden, bevor es zum Nachtessen ging. Ein wunderbarer Sommerabend erlaubte es, bis in die Nacht hinein draussen zu verweilen. Auch wenn es unverwüstliche Jasser vorzogen, lieber drinnen die Ruhe zu geniessen.

Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen war das Erwachen und Aufstehen am Samstagmorgen ein Genuss, zumal das Frühstückbuffet zusätzlich noch Auftrieb gab. Nach der Verabschiedung durch die Wirtin im Car starteten wir Richtung Ofenpass. Beim Parkplatz 1 trennte sich die Reisegruppe. Hans Bütikofer führte die berggängigeren Wanderer via Camplönch auf die Alp Grimmels auf 2600 müM zur Mittagsrast und anschliessend hinunter zum Hotel Il Fuorn, mitten im Nationalpark. Die Wanderer lernten nicht nur die Bedeutung des Ofenpasses und die Herkunft des Namens kennen. Auch der Unterschied zwischen Föhre und Arve sollte nun bekannt sein. Die restlichen Männerriegler begleiteten den Carchauffeur bis zum Hotel Il Fuorn, wo diese nach einem kurzen Kaffeehalt eine kürzere Wanderung unternahmen. Mit dem öffentlichen Postauto kehrten diese zurück zum Ausgangspunkt Il Fuorn. So nach und nach, mit kleineren und grösseren Abständen, trafen alle ein. Nachdem sich alle erholt und gestärkt hatten, traten wir die Heimfahrt an. In Zernez wurde die Rückfahrt unfreiwillig für längere Zeit unter-
brochen. Die Strasse war gesperrt wegen verschiedenen schweren Unfällen. Das herrliche Berg-
wetter machte für uns das Warten in einer Gartenwirtschaft erträglich. Mit Verspätung konnte der Flüelapass nun von der Engadiner Seite in Angriff genommen werden. Wieder hinunter nach Davos und durch das Prättigau wurden wir im Restaurant Troccadero in Bad Ragaz zum Nacht-
essen erwartet. Bei herrlichem Wetter durften wir 2 wunderschöne Tage im Engadin verbringen. Hans Bütikofer hat mit Herzblut und grosser Sachkenntnis eine perfekte Reise organisiert. Ihm gebührt ein ganz spezieller Dank. Auch allen Gönnern und Sponsoren aus dem Mitgliederkreis und dem Chauffeur danken wir ganz herzlich. Es ist nicht selbstverständlich, dass man ohne Unfälle in guter Kameradschaft zwei solche Tage verbringen kann.  |  Hanspeter Tüscher

=> Neue Turner sind immer willkommen jeweils am Donnerstag von 20:00 bis 21:30 Uhr. 
 
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